Die Kemptner Hütte thront hoch über dem Sperrbachtobel auf 1.844 m in den Allgäuer Alpen. Die 1891 erbaute Schutzhütte ist Dreh und Angelpunkt für Bergwanderer und Bergsteiger. Von dort aus beginnt nicht nur der beliebte Fernwanderweg E5 nach Meran, sondern auch die Steinbocktour über den Hauptkamm der Allgäuer Alpen.

Das Tor zum E5

Der Aufstieg ist bereits ein Erlebnis für sich – durch den Allgäuer Urwald geht’s weiter zum rauschenden Sperrbach hinauf zur Hütte. Wer Glück hat, kann bereits beim Zustieg eines der vielen ansässigen Murmeltiere bewundern.

Trotz der starkfrequentierten Hütte versorgt das gut organisierte Team die hungrigen Bergsteiger schnell und reibungslos mit Produkten aus der Region. Berühmt ist die Kemptner Hütte für den legendären Rinderbraten nach Hüttenart.

Hoch hinaus

  • Aufstieg: Oberstdorf über Spielmannsau ca. 4,5 h oder von Holzgau/Lechtal übers Mädelejoch ca. 3,5 h 
  • Gipfelmöglichkeiten: Muttlerkopf ca. 1,5 h, Großer Krottenkopf ca. 3 h, Mädelegabel ca. 3 h
  • Übergänge: Heilbronner Weg (Klettersteig) zur Rappenseehütte  ca. 5 – 6 h, Waltenbergerhaus ca. 3,5 h, Hermann-von-Barth-Hütte ca. 4 h, Prinz-Luitpold-Hütte ca. 9 h, Edmund-Probst-Haus ca. 10 h

Die Kemptner Hütte ist von Mitte Juni bis Anfang Oktober, je nach Witterung bewirtschaftet. In den Wintermonaten steht den Winterbergsteigern ein gut ausgestatteter Winterraum zur Verfügung. Der Winterraum ist ohne AV-Schlüssel zugänglich.