Die Rappenseehütte liegt eingebettet zwischen Bergwiesen auf 2.091 m in den Allgäuer Alpen. Die 1885 erbaute Schutzhütte ist zwar die größte aller 327 Hütten des Deutschen Alpenvereins, hat sich aber trotzdem ihren gemütlichen Charakter bewahrt. Von der Sonnenterrasse der Hütte wartet ein Traumpanorama mit Blick auf Biberkopf, Rappenseekopf und Rappensee.

Der alpine Stützpunkt in Traumlage

Ob gemütliche Wanderung oder ambitionierte Bergtour - die Rappenseehütte bietet zahlreiche Gipfelmöglichkeiten. Und auch ohne große Gipfelziele sind die herrliche Flora und Fauna rings um die Hütte und der schön gelegene Rappensee den Aufstieg wert. Der nur fünf Minuten von der Hütte gelegene See bietet vor allem an heißen Sommertagen willkomene Abkühlung.

Auf der Hütte wartet gutbürgerliche und regionale Küche auf hungrige Bergsteiger. Besonders beliebt sind auch die selbstgemachten Kuchen des gelernten Konditors Andreas Greiner - dem Hüttenwirt der Rappenseehütte.

Auf und um die Rappenseehütte

  • Aufstieg: Fellhornparkplatz über Einödsbach und Linkersalpe ca. 3,5 h oder über Schwarze Hütte und Körbertobel ca. 3 h
  • Gipfelmöglichkeiten: Hohes Licht ca. 2,5 h, Rappenseekopf ca. 1,5 h, Hochrappenkopf ca. 1,5 h, Biberkopf ca. 3 h
  • Übergänge: Heilbronner Weg (Klettersteig) zur Kemptner Hütte ca. 5 – 6 h, Waltenbergerhaus ca. 4 h, Mindelheimer Hütte ca. 4 – 5 h 

Die Rappenseehütte ist von Mitte Juni bis Anfang Oktober (je nach Witterung) bewirtschaftet. In den Wintermonaten steht den Winterbergsteigern ein gut ausgestatteter Winterraum zur Verfügung. Der Winterraum ist ohne AV-Schlüssel zugänglich. Weitere Infos bietet die Webseite der Hütte.