Die Kemptner Hütte thront hoch über dem Sperrbachtobel auf 1.844 m in den Allgäuer Alpen. Die 1891 erbaute Schutzhütte ist Dreh- und Angelpunkt für Bergwanderer und Bergsteiger. Von dort aus beginnt nicht nur der beliebte Fernwanderweg E5 nach Meran, sondern auch die Steinbocktour über den Hauptkamm der Allgäuer Alpen.

Das Tor zum E5

Der Aufstieg zur Hütte ist bereits ein Erlebnis für sich. Durch den Allgäuer Urwald geht’s am rauschenden Sperrbach hinauf zur Hütte. Wer Glück hat, kann bereits beim Zustieg eines der vielen ansässigen Murmeltiere bewundern.

Wie die Rappenseehütte gehört auch die Kemptner Hütte zu den größten Hütten des DAV. Das perfekt eingespielte Hüttenteam schafft es jedoch auch bei Hochbetrieb, alle hungrigen Bergsteiger schnell und reibungslos zu versorgen. Auf der Speisekarte stehen vorrangig Gerichte aus regionaler Erzeugung. Berühmt ist die Kemptner Hütte für den legendären Rinderbraten nach Hüttenart.

Sanierung 2020/2021: In den Jahren 2020 & 20201 wird die Kemptner Hütte saniert und umgebaut. Auch wenn wir versuchen, den gewohnten Hüttenbetrieb so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, wird es während der Saison immer wieder zu Beeinträchtigungen kommen. Wir bitten während dieser Zeit alle Bergsteiger und Gäste um Verständnis! 

Auf und um die Hütte

  • Aufstieg: Oberstdorf über Spielmannsau ca. 4,5 h oder von Holzgau/Lechtal übers Mädelejoch ca. 3,5 h 
  • Gipfelmöglichkeiten: Muttlerkopf ca. 1,5 h, Großer Krottenkopf ca. 3 h, Mädelegabel ca. 3 h
  • Übergänge: Heilbronner Weg (Klettersteig) zur Rappenseehütte  ca. 5 – 6 h, Waltenbergerhaus ca. 3,5 h, Hermann-von-Barth-Hütte ca. 4 h, Prinz-Luitpold-Haus ca. 9 h, Edmund-Probst-Haus ca. 10 h

Die Kemptner Hütte ist von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet (je nach Witterung). In den Wintermonaten steht den Winterbergsteigern ein gut ausgestatteter Winterraum zur Verfügung. Der Winterraum ist ohne AV-Schlüssel zugänglich. Weitere Infos finden sich auf der Hütten-Webseite.