10 Jahre erfolgreiche Partnerschaft liegen hinter unserer Sektion und dem Wiggensbacher Technologieunternehmen Swoboda. In dieser Zeit trug das Alpinzentrum der Sektion den Namen des Partners und machte ihn auch weit über das Allgäu hinaus zum Synonym für Klettern in Kempten. Nach einer Neuausrichtung in der Sponsoring-Strategie des Unternehmens endet die Partnerschaft nun nach einem Jahrzehnt.
Es war für beide Seiten ein großer Schritt, als im Juni 2016 Swoboda und unsere Sektion beschlossen, gemeinsam in das Projekt swoboda alpin zu starten. Die Sektion hatte eine Kletteranlage geplant, die in ihrer Größe und ihrem Konzept neue Maßstäbe in der Region setzen sollte. Gleichzeitig war das Vorhaben mit einem gewissen Risiko verbunden: Während der Planungsphase war noch nicht absehbar, ob eine Anlage dieser Größenordnung im Allgäu die erforderliche Nachfrage erreichen würde. Aber sowohl unsere Sektion als auch Swoboda waren sich sicher, dass diese visionäre Idee großes Potential hat.
In den folgenden Jahren zeigte sich dann schnell, dass das Konzept „Hütte in der Stadt“ voll aufgehen sollte: Das swoboda alpin entwickelte sich zu einer der größten und besucherstärksten Kletteranlagen in Deutschland – und das im vergleichsweise kleinen Kempten. Der Name Swoboda ist in dieser Zeit unzähligen Kletterern weit über das Allgäu hinaus zum Begriff geworden und hat sich als Synonym für Klettern in Kempten etabliert. Klettern und Swoboda passten dabei nicht nur auf der Fassade des swoboda alpins perfekt zusammen: Sicherheit spielt sowohl beim Klettern als auch bei den Produkten von Swoboda eine zentrale Rolle und der Name „Swoboda“ bedeutet in vielen slawischen Sprachen „Freiheit“ – auch dies ein zentrales Motiv im Klettersport.
Umso mehr bedauern es nun beide Seiten, dass Swoboda nach einer strategischen Neuorientierung im Sponsoring die Partnerschaft nach zehn Jahren beenden musste. „Wir sind natürlich sehr traurig, einen solch wichtigen Partner zu verlieren, der uns von Anfang beim Betrieb unseres Alpinzentrums begleitet und so maßgeblich unterstützt hat.“, kommentiert Sektionsvorsitzender Klaus-Peter Wildburger das Vertragsende. „Nichtsdestotrotz sind wir sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und das Vertrauen, dass uns Swoboda entgegengebracht hat. In diesen zehn Jahren haben wir zusammen sehr viel bewegt und eine starke Marke aufgebaut.“
Und auch Martin Neft, Head of Corporate Communications bei Swoboda, blickt dankbar auf das gemeinsame Jahrzehnt zurück: „Wir sind stolz darauf, das Alpinzentrum seit seiner Eröffnung als Hauptsponsor begleitet zu haben. Gemeinsam konnten wir den Klettersport in der Region nachhaltig stärken. Das Alpinzentrum ist heute hervorragend etabliert. Der DAV-Sektion Allgäu-Kempten wünschen wir für die Zukunft alles Gute. Der Region und ihren Menschen bleiben wir weiterhin eng verbunden.“
Wie es nun mit dem Namen des Kemptner Alpinzentrums weitergeht, ist derzeit noch nicht final geklärt. Aktuell steht noch kein neuer Namenssponsor bereit, die Sektion ist jedoch offen für neue Naming-Partner. Auf potenzielle Interessenten wartet eine starke Marke, die mit zuletzt über 130.000 Eintritten pro Jahr eine große Reichweite garantiert. Aber egal, wie das Kemptner Alpinzentrum nun in Zukunft heißen wird: Es wird auf jeden Fall noch einige Zeit dauern, bis sich das „swobo“ aus den Köpfen der Allgäuer Kletterszene verabschiedet hat.
Quelle: Presseinformation der Sektion
Foto: Markus Kroha